Dezember 2011-im DOMO 520 Life

„Wie versprochen, hier ein weiterer Bericht über die Erfahrungen mit unserem Domo:

Nach nunmehr rund 35.000 km und 100 Reisetagen von April bis Dezember 2011 durch 14
europäische Länder auch auf nicht immer guten Straßen (wie in Polen, Litauen, Lettland, Estland)
können wir über unseren Domo ein gefestigtes Urteil abgeben: Wir sind rundum zufrieden! Unseren
ersten Erfahrungsbericht vom Juni 2011 können wir uneingeschränkt bestätigen.

Ergänzend bleibt festzuhalten:

Unser Domo hat uns kein einziges Mal im Stich gelassen. Die gesamte Technik - Mechanik, Elektrik,
Heizung, Wasser, WC, Gas – funktionierte störungsfrei, sowohl bei Hitze als auch bei Kälte. Auch der
gesamte Innenausbau hat sich als robust und strapazierfähig erwiesen. Die Oberflächen sind
pflegeleicht. Fußboden, Tisch- und Arbeitsplatte (in Standard-Pfeffer-und-Salz-Design) sind auf starke
Beanspruchung ausgelegt; zur Reinigung genügt ein feuchtes Tuch.

Der gesamte Innenausbau muss nicht nur der Benutzung standhalten, sondern auch den Belastungen
durch die, wenn auch geringen, Karosserieverwindungen und die Erschütterungen während der Fahrt
(wir parken nicht, wir reisen). Wir haben sämtliche erreichbaren Verschraubungen von Zeit zu Zeit
kontrolliert und bei Bedarf nachgezogen (was nur in wenigen Fällen nötig war). Die beiden
Befestigungsschrauben des Griffs an der Tür zum Bad hatten zu viel Spiel und ließen sich nicht mehr
festziehen; wir haben sie durch zwei etwas größere Schrauben ersetzt - hält. Ebenfalls nachbessern
mussten wir die Befestigung der Leiste, an die die Klappe des oberen hinteren Stauraums anschlägt;
hier haben wir zwei kräftige Metallwinkel (rückseitig, vom Wohnraum aus nicht zu sehen)
angeschraubt – hält. Alles kein Drama, unser Domo ist in Teilen ein Prototyp.

Den Verdunklungsvorhang für das Cockpit haben wir mit stabilen Druckknöpfen an den A-Säulen
versehen – hält jetzt sicher (wir berichteten). Diesen Vorhang kann man nicht genug loben:
Verdunklung ist gut, Isolierung ordentlich, leicht anzubringen und abzunehmen, braucht
zusammengefaltet kaum Platz. Als Alternative hatten wir eine dreiteilige sog. Iso-Matte zur
Befestigung innen mittels Saugnäpfen ausprobiert. Unser Urteil: Nicht zu gebrauchen; Saugnäpfe
halten nicht oder so bombenfest, dass sie sich nur mit Mühe lösen lassen; Verdunklung
unzureichend; jede Menge Kondenswasser an den Scheiben; die Teile sind sperrig und füllen eine
ganze Packtasche. Wir sind reumütig zu dem Domo-Vorhang zurückgekehrt, wollen allerdings bei der
nächsten Winterfahrt eine Außenmatte testen (wir werden berichten).

Mit dem Innendesign unseres Domo sind wir nach wie vor glücklich. Es war eine gute Entscheidung,
bei der Farb- und Materialwahl Zurückhaltung walten zu lassen. So wirkt der gesamte Innenraum des
Fahrzeugs ruhig und stimmig. Durch die Utensilien der Reisenden und die wechselnde Umgebung des
Fahrzeugs wird es ohnehin lebhaft.

Über das Basisfahrzeug, den Sprinter 219 CDI, ist ebenfalls nur Gutes zu berichten. Bis auf den Ausfall
eines Temperaturfühlers in der Abgasanlage (eine Kleinigkeit, die schnell repariert war) hatten wir
mit dem Wagen keinerlei Probleme. Er läuft und läuft – und das sehr angenehm. Der insgesamt hohe
Fahrkomfort macht das Auto absolut langstreckentauglich; wir haben es mehrfach ohne Mühe
geschafft, den 100-Liter-Tank an einem Tag fast leer zu fahren. Der Verbrauch hat sich bei 11
Litern/100 km, mit Winterreifen ca. einen halben Liter mehr, eingependelt – und das bei durchaus
zügiger Fahrweise, aber unter Verzicht auf sportliche Ambitionen und Geschwindigkeiten über 120
km/h. Motoröl mussten wir bis jetzt nicht nachfüllen. Die Wartungsanzeige Assyst, die anfangs die
nächste fällige Wartung nach 40.000 km anzeigte, steht jetzt schon bei 51.000 km. Der Drei-Liter-V6-
Dieselmotor läuft praktisch vibrationsfrei und liefert über die gesamte Drehzahlspanne eine enorme
Zugkraft. Dabei wird der Motor nur selten voll gefordert und hat so jederzeit Reserven.

Es macht einfach Spaß, mit diesem Auto unterwegs zu sein. Wir freuen uns schon auf die nächste
Ausfahrt, wahrscheinlich im Januar.
Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, einen guten Rutsch und weiterhin viel Erfolg in 2012!“

Die Mitarbeiter der DOMO Reisevan GmbH bedanken sich für die Wünsche, das Lob und die konstruktive Kritik. Langzeiterfahrungen sind von größter Wichtigkeit als Grundlage für die weitere Verbesserung.

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